vReplicator - Image-basierte Replikation auf Hostebene
Vizioncores vReplicator ist die anerkannte Image-Replikationslösung auf Hostebene für VMware Infrastructure. Durch vReplicator wird die gesamte virtuelle Maschine repliziert, einschließlich Konfigurationseinstellungen, Korrekturen am Betriebssystem, die Anwendung selbst, sowie die Daten und alle anderen Änderungen auf der Betriebssystemebene. vReplicator kann virtuelle Maschinen selektiv von vielen Hosts auf einen Host replizieren und kann auf Hardwareplattformen replizieren, die sich von der Quelle unterscheiden. vReplicator wird auf einem zentralen Server installiert und muss weder auf der Quelle, noch auf den virtuellen Zielmaschinen installiert werden. Dadurch werden Lizenzkosten, sowie Kosten für Verwaltung und Wartung, wie sie bei Agentbasierten Lösungen anfallen, eingespart.
Benutzerfreundlichkeit
vReplicator bietet einen Setup-Assistenten für die optimale Installation und Bereitstellung von Replikationsaufträgen. Die Lösung kann entweder für die direkte Kommunikation zwischen dem vReplicator-Server, der Quelle und den Zielhosts eingerichtet werden, oder für den verbesserten Einsatz von VirtualCenter. Für die Erstellung und Konfiguration von Replikationsaufträgen ist ebenfalls ein Setup-Assistent enthalten. Die Einstellungen beziehen sich auch auf Replikationsintervalle, Zielserver und Zieldatenspeicher. Statusinformationen sind auf der Benutzeroberfläche verfügbar, um die Dauer der Replikationsvorgänge zu ermitteln sowie deren erfolgreichen Abschluss zu verifizieren.
Leistungsstatistiken sind verfügbar, um die Auslastung eines Hosts und die Auswirkungen der Replikation auf die virtuelle Umgebung festzustellen. Diese Statistiken sind hilfreich um die Grenzen des Hosts und den Leistungsbedarf für die Replikation zu ermitteln.
VirtualCenter Unterstützung
vReplicator ist in das VirtualCenter integriert, damit eine Baumstrukturansicht der virtuellen Maschinen und jeweiligen Hosts, die an der Replikation beteiligt sind, möglich ist. Durch diese Integration kann die Lösung VMotionTM und DRS erkennen, Replikationsaufträge selbst dann fortzuführen, wenn virtuelle Maschinen verschoben worden sind.
Synchronisierung der Replikation
Für die Erstkopie der virtuellen Quellmaschine setzt der vReplicator eine erprobte Technologie ein. Zusätzlich schickt eine Differential Engine Änderungen an den Zielhost und wendet sie auf der virtuellen Zielmaschine an.
Replikationseinheit
Die Replikationseinheit ist service-based und beruht auf einem zentralen Windows-Server, wodurch die Auswirkungen auf die Anwendung der darunter liegenden Virtualisierungsplattform verringert werden. Während jedes Replikationsvorgangs validiert vReplicator die Differential-Informationen, welche zur Durchführung der Live-Replikation ohne Unterbrechung der virtuellen Guest-Maschine benötigt werden. Die Differential-Engine prüft dann Änderungen an dem VMDK(s) für die Block- Level-Replikation. Wenn der Vorgang beendet ist, wird eine Nachricht an den vReplicator Server geschickt und auf der Benutzeroberfläche angezeigt.
Inverse Differentials
Wenn die Blockänderungen von der Quelle zum Zielhost geschickt werden, werden die am Ziel befindlichen Blöcke, die geändert werden sollen, vor dem Schreibzugriff als Kopie auf eine Disk geschrieben. Diese Kopie der Blöcke auf dem Ziel stellen sicher, dass die Originalblöcke auf das Ziel zurückgeschrieben werden können, falls die Replikation fehlschlägt. Mit dieser Methode kann ein erneuter Vorgang durchgeführt werden, ohne dass eine neue Full-Replication der VMDK-Datei erstellt werden muss.
Status Information
Die Information für Protokollierungs- und Produktsupportzwecke wird in den Microsoft Event Viewer geschrieben. vReplicator protokolliert auch detaillierte Jobinformationen in einer vorgesehenen SQL-Datenbank für den Job-History-Bericht. Der vReplicator Server ermöglicht die Fehlerbehandlung (für Plattform und Objekte) und stellt fortschrittliche Protokollierungsmöglichkeiten zur Lösung jeglicher aufkommender Probleme zur Verfügung.
Funktionsweise von vReplicator
Das folgende Diagramm stellt einen typischen Replikationsauftrag und Replikationsvorgang mit vReplicator dar.
- Schritt 1: vReplicator wird zentral installiert und kommuniziert direkt mit den Hosts oder mit dem VirtualCenter. Informationen über den Replikationsauftrag werden über die Kommunikationsschicht an die jeweiligen Hosts geschickt und zwar für wiederkehrende Replikationsvorgänge, welche in einer benutzerdefinierten Häufigkeit pro virtueller Maschine eingerichtet werden. Die Integration in das VirtualCenter erleichtert das Einrichten neuer Jobs und das Verwalten existierender Jobs. Die Integration in das VirtualCenter ist notwendig, um die virtuellen Maschinen im Falle eines DRS oder VMotion an ihre neuen Quellhosts nachverfolgen zu können.
- Schritt 2: Sobald ein Job im Assistenten eingerichtet wurde, erhält der Quellhost die Information einen Replikationsvorgang durchzuführen. Diese Information wird im vReplicator Server gespeichert und der Job wird zu dem im Jobassistenten festgelegten Zeitpunkt ausgeführt.
- Schritt 3: Während des Replikationsvorgangs speichert die Differential Engine Blockänderungen, die an das Ziel geschickt und auf dem VMDK bis zum nächsten Replikationsvorgang angewendet werden sollen.
- Schritt 4: Geänderte Blöcke werden an den Zielhost geschickt und der VMDK-Datei der virtuellen Zielmaschine hinzugefügt. In dieser Phase wird als Vorsichtsmaßnahme im Falle eines möglichen Fehlschlagens des Replikationsvorgangs die Inverse Differentials eingesetzt. Die zu ändernden Blöcke werden vorübergehend auf eine Disk geschrieben und stehen im Falle einer Fehlfunktion automatisch zur Rückübertragung zur Verfügung. Wenn der Vorgang beendet ist, wird eine Erfolgsmeldung an den vReplicator Server geschickt und ein neuer Vorgang wird zum nächsten geplanten Zeitpunkt eingeleitet.
Zu den Vizioncore-Produkten im URANO Webshop
Zurück zur Vizioncore-Allgemeinbezeichnung
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Wir sind für Sie da!
URANO Kontaktformular